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Sommerlager 2003 in Dänemark

So, und liegt ein Sommerlager hinter uns.

Dieses Jahr führte unsere Reise ins Land der Dänen, genauer nach Kliplev. Am 31.7. machte sich unser Vortrupp um etwa 23.00Uhr auf den Weg nach Dänemark. Alles verlief, bis auf ein kleines Lichtproblem, ziemlich gut, bis schließlich um etwa halb 3 in der Nähe von Osnabrück über Funk die Nachricht kam, dass der Küchenanhänger Funken sprühte. Schnell mussten wir von der Autobahn runter, um zu gucken ob doch noch irgendwas zu retten war. War aber nicht und so mussten wir die gelben Engel anrufen. Der Engel am Telefon war zwar nicht der hellste, aber schließlich fand doch ein netter Mann den Weg zu uns auf den Mc'Donalds Parkplatz. Die Wartezeit haben Sebastian, Wolfgang und ich dann auch direkt genutzt, um mal Mc'Drive ohne Auto auszuprobieren.. Als der ADAC Mensch dann endlich da war, gab es erstmal Diskussionen was mit dem Hänger zu tun sei; Schließlich wurde er aufgeladen und zur Reparatur mitgenommen. Ingo, Sabine, Steffi, Moses und Wolfgang sind dann auch noch da geblieben und Rosi, Sebastian, Tiddy, Thorsten, Uli, Sabine und ich sind dann schließlich um halb 5 weitergefahren in Richtung Dänemark. Die weitere Fahrt verlief dann ohne Probleme.

Als wir angekommen sind, haben wir erstmal den Platz ein wenig besichtigt und dann auch schon direkt damit angefangen, die Zelte aufzubauen, was bei der Hitze nicht gerade einfach war. Als dann endlich das Küchenzelt (diesmal in "extralarge Version") und unsere zwei Igel standen, wollten wir uns selbst was gönnen und mal den "Badesee" ausprobieren. Also zogen wir mit Handtüchern bewaffnet ab in Richtung Wasser. Dort angekommen waren wir echt ein wenig gefrustet, denn der See war so flach, dass man meterweit laufen musste, um schwimmen zu können und eine Art Steg gab es dort auch nicht. Also packten wir unsere Handtücher wieder ein und marschierten durch den mückenübervölkerten Wald zurück. Schließlich trafen auch unsere Nachzügler mit dem Küchenanhänger ein.

Dann haben wir noch die neue-und-größere Leiterjurte aufgebaut, mit einer spezial Konstruktion für noch mehr Platz im Zelt. Abends haben wir dann gemütlich gegrillt.. Ja, schnell war es dann auch Samstag. Da haben wir dann noch die Aufenthaltsjurte aufgebaut und uns so langsam für die Ankunft der restlichen "Lagerteilnehmer" gewappnet. Als der Bus dann endlich den Weg zu uns auf den Platz gefunden hatte, so etwa um 17.45Uhr, stiegen dann auch alle sichtlich geplättet von der langen Fahrt, aus. Schnell entstand wieder das tollste Chaos, da jeder so schnell wie möglich sein Zelt aufbauen wollte. So herrschte im Küchenzelt schnell ein heilloses Durcheinander von Zeltstangen, Heringen und Fäusteln, aber mal ehrlich, was wäre ein Sommerlager ohne dieses anfängliche Chaos? :-)

Ohne größere Probleme standen dann auch gegen Abend alle Zelte und es wurde langsam wieder ruhiger auf dem Platz.

Am nächsten Tag wurde dann mit den Lagerbauten angefangen. So bauten die Pfadfinder das Lagertor, die Pfadfinderinnen die Glocke und etliche Wäscheleinen, die Juffis richteten ihren Bereich mit Tischen und Bänken ein und wir bauten den Bannermasten. Somit war dann auch der erste richtige Lagertag gut ausgefüllt.

Am nächsten morgen wurden wir das erste Mal in diesem Lager zur Morgenrunde gerufen wo schließlich auch die Lagereröffnung statt fand. Danach machten sich die Juffis todesmutig nach Kliplev auf. Leider über den "falschen" Weg und kamen ziemlich fertig zurück. Aber für Stärkung war gesorgt, denn abends mussten wir alle selber Kochen: gebratenes Hühnererzeugnis an gestampften Erdäpfeln mit gemischtem Gartengemüse kurz: Kartoffelpü mit Spiegelei, Erbsen und Möhren.

Am nächsten Tag war dann ein wenig Kultur angesagt. So stiegen wir alle in den Bus und fuhren nach Dybol wo 1864 eine Schlacht zwischen Dänemark und Deutschland statt fand. Dazu gab es zwei "interessante" Filme und einen Rundgang durch die Schützengräben. Der Höhepunkt war jedoch der nette Däne in Uniform, der uns seinen Hinterlader erklärte und schließlich auch zum Beweis, dass das Gewehr noch funktionstüchtig ist, einen Schuss damit abfeuerte.

Danach ging's weiter nach Sonderburg. Vorbei am quallenverseuchten Hafen, zum Schloss. Ja und weil Kultur sein muss, haben wir auch noch das Schloss besichtigt. Anschließend hatten wir Freigang. In kleinen Gruppen marschierten alle Richtung Zentrum, aber irgendwie traf man sich in einem Spielwarenladen wo es kleinere und auch größere Wasserpistolen (sowas kann man ja schon nicht mehr "Pistolen" nennen..) zu bestaunen und auch zu kaufen gab. Da zeigte sich das wahre Kind im Manne - haha - sagt man nicht auch, je größer das Auto, desto kleiner...? Aber egal. Nach dem Stadtrundgang sind wir dann alle gemeinsam zum Badestrand gepilgert und haben uns da breit gemacht. Auch hier gab es Quallen, aber nur die Harten kommen in den Garten. Als dann später immer mehr Wolken aufzogen, machten auch wir uns auf den Rückweg, schließlich sollte am folgenden Tag die Hike beginnen, da musste noch einiges organisiert werden.

Am 6.8. war es dann auch wirklich soweit. Nach dem Frühstück sind nach und nach die Pfadfinder mit Zwenny und Wolfgang, die Pfadfinderinnen mit Sabine und Uli und wir mit Ingo auf. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder wurden noch mit den Autos ein Stück weit gebracht während wir uns zu Fuß nach Kliplev aufmachten, um mit dem Zug nach Sonderburg zu fahren. Für den ersten Tag hatten wir uns Bro (ein kleines Dörfchen mitten auf der Insel Als) ausgesucht, aber weil wir so gut vorwärts kamen, schafften wir es schon bis nach Fynshavn ans Meer. Da gab es wohl auch einen Pfadfinderstamm, aber es war keiner zu Hause. So haben wir uns mit unseren Isomatten an den Strand gelegt. Da haben wir dann auch die Nacht verbracht, obwohl man im nahen Wald gut die Zelte hätte aufschlagen können, aber dort gab es "wilde Tiere" :-) Auch am Strand war es nicht friedlich. Eine Horde Sandflöhe hat uns ordentlich auf Trab gehalten...

Nach der mehr oder weniger erholsamen Nacht haben wir dann erstmal im Supermarkt was zu Essen organisiert und die Flaschen wieder aufgefüllt. Danach haben wir die Rucksäcke wieder aufgeschnallt und sind weiter marschiert. Das Waldgebiet, was so schön sein sollte, zog sich ewig weit hin, erst am Strand, danach weiter zum Inland hin. Auf der Hälfte haben wir dann noch die Pfadfinderinnen getroffen, die bester Laune in die entgegengesetzte Richtung unterwegs waren. Nach einem kurzen Plausch mussten wir aber auch schon weiter.

Gegen 15.00Uhr hatten wir dann auch den Wald hinter uns gelassen und es war so heiß, dass die Straße schon anfing zu schmelzen. Aber sowas hält uns nicht auf :-) Wir haben es dann schließlich mit dem Bus, einem netten Rover-Fahrer und zu Fuß noch bis zur Fähre geschafft, und hatten damit am 2. Tag das Ziel erreicht, was wir uns für den 3. Tag gesetzt hatten. Auch dort schliefen wir wieder am Strand, aber wesentlich ruhiger !

Am 3. Tag auf Hike war es wieder heiß, um es mit Ingos Worten auszudrücken: "Die Sonne kann was !" Darum wollten wir so schnell wie möglich wieder ans Meer. Leider wollte uns keiner mehr mitnehmen und so mussten wir wieder auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen. Nachdem der Bus einmal an uns vorbeigefahren war und einmal gar nicht erst kam, klappte es schließlich doch noch. So erreichten wir gegen Nachmittag Varnaes. Von da aus war es nur noch ein kleiner Fußmarsch und wir waren am Meer. Badespaß !

Abends wurden wir dann auch noch mit einem wunderschönen (oft fotografierten) Sonnenuntergang belohnt !!

Am Samstag, dem 4. Tag, der besser SONNtag geheißen hätte, wollten wir so langsam wieder zurück nach Kliplev. Also bestiegen wir mal wieder einen Bus und fuhren damit direkt bis nach Sonderburg. Naja, weil unser Ticket noch ein gültig war, und der Busfahrer sehr gnädigen kamen wir dann doch noch bis Groesten, nahe bei Kliplev. Im Bus trafen wir dann mal wieder die Pfadfinderinnen, die uns erzählten, dass sie zurück ins Lager fahren. Das war schon eine tolle Vorstellung, duschen zu können und nicht mehr durch die Hitze zu rennen.. aber wir wollten erst am Sonntag zurück sein und die letzte Nacht noch in Groesten verbringen. Auf unserer Karte war auch ein schöner Strand eingezeichnet, aber als wir an besagter Stelle ankamen, war dort nur ein Neubaugebiet. Da konnten wir also nicht pennen, und weil Kliplev nur eine kurze Zugfahrt entfernt war, gab Ingo dann die Erlaubnis zur Rückfahrt :-) Das letzte Stück von Kliplev zum Lagerplatz war noch eine kleine Anstrengung, die aber schnell wieder vergessen war, als wir endlich unter der Dusche standen. (Danke nochmal den Juffimädels, die uns vorgelassen haben :-) Es war schon recht schön wieder im Lager zu sein, obwohl dort helle Aufregung herrschte. Die Juffis rüsteten sich für die Nacht, weil man munkelte dass die Pfadfinder oder Pfadfinderinnen oder gar beide zusammen das Lager überfallen würden. So wurden Wachen bereitgestellt und mit der Dämmerung auch die Klamotten immer dunkler. Ich weiß nicht genau wie alles von statten ging, aber so gegen 4.00Uhr versuchten dann die Pfadfinderinnen das Lager zu überfallen. Jedoch nicht ohne Verluste, da Ramona gefangen wurde. Um sie auszulösen, mussten sich die Mädels verpflichten auf der Lagerfete für alle zu spülen. Der folgende Tag verlief recht ruhig, da alle, wegen der mehr oder weniger durchgemachten Nacht müde waren. Die Pfadfinderinnen hatten jedoch genug Arbeit damit ihre Jurte aufzuräumen, ich erwähne extra nicht das Wort "Saustall" :-) Gegen Abend war dann wieder Lagerfeuer und irgendwann trafen auch die Pfadfinder wieder ein. Mit großem "Hallo" und Skepsis über Sven's "Bart" wurden sie begrüßt. Da waren also wieder alle gesund von der Hike zurück. Während unserer Abwesenheit war es im Lager aber auch nicht langweilig. So machten die Juffis auf ihrer Hike Bekanntschaft mit den örtlichen Ordnungshütern und in der Leiterjurte trieben wilde Tiere (eine schwarz gelbe Schlange?) ihr Unwesen. Es gab aber auch Lagerübliche Aktionen wie Lagerfeuer :-)

Der folgende Tag wurde wegen großer Hitze auch wieder ziemlich ruhig verbracht. Die Juffis tummelten sich im See, und der Rest versuchte sich irgendwie vor der Sonne zu schützen. Abends wurde es jedoch geschäftiger in der Küche, weil nämlich Steffi's Geburtstag nachgefeiert werden sollte. Da wurden Salate gezaubert und Eckardt mixte das passende Getränk. Dann feierten die Leiter in der Jurte ordentlich den Geburtstag.

Am 12.8. stand dann wieder ein Ausflug auf dem Programm. Es ging ins Sommerland Syd. Ein kleiner Vergnügungspark, der doch für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte; zum Beispiel eine Achterbahn, eine Wasserbahn, eine Raupe aber auch einen Badebereich mit Rutschen um sich abzukühlen. Dort verbrachten wir den ganzen Tag bis es dann um 17.00Uhr wieder zurück zum Lager ging.

Der folgende Tag war recht sportlich, da wieder die alljährliche Lagerolympiade stattfand. Es gab Aktionen wie Baumstamm-weit-werfen, Kannister-Lauf oder Wasser-Ballons-Zerbeißen. Anschließend wurden auch noch Mannschaftsspiele wie Volleyball und Völkerball gespielt.

Wir Rover sind zusammen mit Thorsten und Ingo ins Technopolis gefahren. Das war recht interessant, weil dort technische Zusammenhänge, greifbar aufgezeigt wurden. Ingo und Tiddy hatten sichtlich Spaß daran, einen Ball mittels Luftströmung in einen Basketballkorb zu befördern. Jedoch versetzte uns die "Wasserwaage" in echtes Erstaunen, wogen wir doch auf einmal jeder fast 20kg mehr! Für Hitzwallungen und Abkühlungen sorgte ein Raum, indem die verschiedenen Klimazonen der Erde dargestellt wurden. So kamen wir von den Tropen in die Wüste und schließlich in die Arktis :-) Es gab sogar einen echten Schneemann, den Thorsten jedoch schnell zum schmelzen gebracht hat.. Wieder zurück im Lager, wurden dann Vorbereitungen für das geplante Nachtspiel getroffen. Um 1Uhr sollte wecken sein. Aber zu der Zeit waren einige bereits auf den Beinen, weil sich eine Magen-Darm-Grippe breit machte und uns alle zum Klo trieb. Das Nachtspiel fand trotzdem statt. Die Leiter und wir Rover versteckten uns mit Trillerpfeifen und anderen "Instrumenten" im nahen Wald oder im Wikingerdorf. Durch die Geräusche mussten wir auf uns aufmerksam machen und dann schließlich auf den Laufzetteln der Gruppen abhaken. Gegen halb 4 sollte das Nachtspiel beendet werden, aber ein Regenschauer trieb uns schon früher zurück zum Lagerplatz.

Am nächsten Morgen durften dann alle ausschlafen und sich mehr oder weniger auskurieren. Dann war es auch schon an der Zeit, die Lagerfete vorzubereiten. Im Küchenzelt herrschte mal wieder Hochbetrieb! Aber es wurden echt leckere Sachen gemacht, wie Kartoffelsalat, Tortellinisalat, Kidney-Bohnen-Mais-Salat, "Baguettes", Maisplätzchen, Obstsalat und Früchte-Tiramisu. Auch Bowle durfte da natürlich nicht fehlen. Alles wurde gegen Abend im Küchenzelt angerichtet und das "große Fressen" konnte beginnen. Nachdem alle satt waren, traten die Pfadfinderinnen ihre Spülpflicht an. Danach war dann die Lagerfete, die durch eine dreifache Lagerhochzeit mit Eckardt, der allen Lach-Tränen in die Augen trieb, eröffnet wurde. Jede Gruppe steuerte ein Spiel oder ein Lied bei und es wurde ein lustiger Abend. Vor allem bei dem Spiel "Wir sind dumm.." gab es großes Gelächter. Außerdem fand noch unsere "Mister uns Misses Sommerlagerwahl" statt, bei der alle nach Kriterien wie Hilfsbereitschaft, Einsatz aber auch Faulheit und Unfreundlichkeit bewertet wurden. Jeder "Gewinner" bekam dann eine Scherpe, die guten wurden öffentlich verteilt und die negativen, damit sich keiner bloßgestellt fühlen sollte, geheim verteilt. Ich muss sagen, es hat die richtigen getroffen!!!

Dann war auch schon der letzte Tag gekommen. Die restlichen Lagerbauten wurden abgebaut und auch die Zelte wurden so schnell wie möglich verpackt, da es immer wieder zu regnen begann. Abends wurde noch im großen Gemeinschaftspavillion gegessen. Danach fand auch schon die Abschlussrunde statt. Ein letztes Mal versammelten sich alle am Bannermast wo auch die diesjährigen Abzeichen verteilt wurden. Schließlich wurden die Banner eingeholt und auch der Bannermast als letztes abgebaut. Somit war auch dieses Lager vorbei. Alle stiegen wieder in den Bus und die Autos und es ging Richtung Heimat, wo wir auch alle am folgenden Morgen eintrafen. Von da aus wurden alle abgeholt und alles zerstreute sich langsam.

Es war wieder mal ein tolles Sommerlager, dass uns sicher in Erinnerung bleiben wird. Ich kann mich nur wieder bei allen bedanken, die dieses Lager ermöglicht haben und auf weitere tolle Sommerlager hoffen!

Steffi


Die kleine Hike der Jungpfadfinder

Ich versprach den Juffis schon vor dem Sommerlager, nachdem ich davon hörte das es am Lagerplatz ein See sei, das wir zusammen ein Floß bauen wollten um überzusetzen und am anderen Ufer zu Übernachten und ein paar Überlebenstechniken auszuprobieren.

Nun leider kommt es häufig anders als man denkt…

Für den Tag an dem wir die Überfahrt planten beraumte das Dänische Heer eine kleine Übung an und somit war der See für uns „off limits“.

Nun war guter Rat teuer…bis jemand aus der Leiterrunde die Idee hatte wir sollten zu Fuß gehen und auf das Floß verzichten. Da ich mit den Juffis aber in keinem Fall tagsüber laufen wollte, blieb uns nur die Nacht. Als Ziel erkoren wir den 12km entfernten Badeort Aabenraa.

Die Juffis wussten nur das wir am nächsten Tag das Floß bauen wollten als ich die ganze Bande zu mir rief. Ich trieb sie an, sich marschbereit zu machen…nachdem ich die verdutzten Gesichter sah, klärte ich sie auf.

Begeistert packten sie zusätzlich zu ihren Wandersachen und Survival-packs auch noch die Badesachen, denn wir wollten den gesamten Tag am Strand verbringen

Der Abmarsch war ein paar Minuten vor 21.00Uhr. Stolz verließen die Sippen den Lagerplatz. Nachdem wir einige Minuten gewandert waren gab es eine kleine Auseinandersetzung mit einer Anwohnerin die sich durch unsere Lieder belästigt fühlte…Seltsame Frau…

Die Juffis legten ein wirklich beachtliches Tempo vor. Als es Langsam dunkel wurde kam Rosi mit Monika in seinem Wagen vorbei um zu sehen ob es den Juffis gut ging. Wir konnten ihn aber beruhigen, denn alle Juffis waren TopFit…bis auf meine Füße…

Nachdem wir 11,8km gegangen waren, die die Kinder singend und lachend hinter sich brachten, streikten meine Füße entgültig und wir schlugen unser Nachtlager neben der Hauptstraße unterhalb einer Schiffsverkehrslampe auf. Schnell wurden die Stimmen leise und alle schliefen ein. Um 04.32Uhr wurde ich durch das Geknatter eines Vespa Kabinendreirads auf… ein verdutzter Ordnungshüter sprach mich auf Smörebröd an und vorderte mich auf, das wir das Lager zu räumen hätten, was ich zurückwies. Er ließ uns bis eine Stunde nach Sonnenaufgang Zeit.

Nachdem wir endlich am Strand ankamen hatten wir einen Wunderschönen Tag am Strand.

Rosi brachte uns um 09.00 sogar das Frühstück. Abends hatten wir das Glück, das uns der Bus abholte.

Ich gehe mit diesen Juffis gerne wieder auf Hike….jederzeit.

Eckard