Sommerlager 2002 in Buttenhausen auf dem Schachen

So, dann fange ich dieses Mal schon etwas früher damit an, den Bericht über unser diesjähriges Sommerlager zu schreiben. Wir sind ja auch grade erst wieder zu Hause, seit ein paar Stunden..

Am 8.8.2002 hat sich unser Vortrupp, bestehend aus Rosi, Sabine, Sebastian, der gesamten Familie - Abbink und mir, früh morgens auf den Weg in Richtung Baden - Württemberg, genauer nach Buttenhausen gemacht.
Dort sollten wir dann auch direkt auf den Zwenny treffen. Aber dank des Navigations-Systems, und eines Staues, dürfte er noch mehr als 2 Stunden länger auf uns warten. Aber auch die lange Fahrt konnte unsere gute Laune nicht trüben, wie denn auch, schließlich hatte unser Sommerlager grade erst begonnen! Die ersten paar Tage haben wir damit verbracht, schon mal einige Zelt aufzubauen, dazu gehörten, das Küchenzelt, die beiden Jurten und die beiden Igel von uns Rovern.

Alles in allem waren es einige ruhige Tage, doch mit der Ruhe war es schnell vorbei als am Nachmittag des 10.8.2002 der Bus mit unserm Busfahrer Uwe und den restlichen Pfadfindern und Jungpfadfinder und anderen Lagerteilnehmern anrollte. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich der Lagerplatz in ein richtiges Sommerlager, mit jeder Menge Zelten! Doch leider verabschiedete sich auch das gute Wetter mit dem Eintreffen der anderen. Hatten wir vorher strahlenden Sonnenschein und für den Sommer übliche Temperaturen, so find es auf einmal an zu regnen.. Aber es wurden alle Zelte zum Glück noch im Trockenen aufgebaut!
Dafür konnte die nächsten paar Tage das Programm nicht wie geplant ablaufen! Schnell stand der Platz unter Wasser und es sah nicht so aus als ob es noch mal auf hören würde zu regnen. So mussten wir uns im Kückenzelt mit Gesellschaftsspielen und singen die Zeit vertreiben!
In einigen kurzen Regenpausen bauten die Jungpfadfinder dann noch ihre Lagerbauten. In diesem Jahr sollten sie ihre Zelte “einzäunen”. Aber auch Tische und “Stühle” wurden gebaut!
Gleichzeitig machten sich auch die Pfadfinder daran, den Bannermast zu bauen.. Doch wegen des Regens mussten wir bis zur Lagereröffnung mit Bannermast noch ein wenig warten.
Wir Rover haben in der Zeit das Dreibein für die Glocke gebaut, das Schwarzebrett aufgehängt, die Mülleimer befestigt, und sonst noch weitere kleine Arbeiten erledigt..
Und wie es nun mal so ist, auf Regen folgt Sonne, und die zeigte sich ab Dienstag immer öfter!
Gerade rechtzeitig, denn am Mittwoch war ja die Hike der Pfadfinder und auch unsere Hike geplant. Und weil das Wetter besser wurde, konnten die Pfadfinder, wenn auch mit einigen Schwierigkeiten verbunden, den Bannermast zu Ende bauen und auch aufstellen! Dann fand auch endlich unsere Lagereröffnung statt!

Am Dienstag Abend kam dann auch Thorsten mit dem wir uns direkt am nächsten morgen zum Bodensee aufgemacht haben. Wir, dass sind Sebastian, Sabine, Tiddy, Mosi, Daisy :-) Thorsten und ich. Wir haben morgens all unsere Sachen in den Bully gepackt, und sind dann auch, nicht ganz nach Pfadfindermanier, zum Bodensee gefahren. Dort angekommen haben wir erstmal einen “ordentlichen” Campingplatz gesucht. Der erste war leider nicht so toll... Aber das machte ja nichts, denn kaum etwas findet man sooft am Bodensee wie Äpfel und Campingplätze!! :-) Dafür war der zweite, den wir gefunden haben, nicht schlecht.. Der war sogar richtig toll, mit Toiletten, bei denen wir fast schon ins schwärmen gerieten :-) Dort angekommen, machten wir uns erstmal an die Arbeit die Zelte aufzubauen.
Und zwar hat Thorsten in seinem kleinen Zelt geschlafen, Sebastian und Tiddy in einem, Mosi und Daisy im Auto und Sabine und ich in meinem kleinen Aldizelt. Da diese Zelte nicht so groß waren wie beispielsweise ein Igel oder Sudan waren wir auch schnell fertig.
Tja, und da es am Bodensee so warm war, haben wir direkt mal beschlossen ein wenig schwimmen zu gehen. Das so schon ziemlich lustig aus, wie wir dann in unseren dicken Wanderschuhen zum Wasser gelaufen sind, aber was soll man machen, wenn man nicht mit so einer Hitze rechnet, und deshalb nur dicke Schuhe mit nimmt... Thorsten war als erster im See und hat uns naja ermuntert ihm doch zu folgen.. Es war zwar ein wenig kalt, aber mit viel Geschrei sind wir dann schließlich doch schwimmen gegangen! Einmal im Wasser wars sogar richtig angenehm!
Danach haben wir uns noch etwas in die Sonne gelegt, und die Leute um uns rum beobachtet.
Doch allzu lange konnten wir das nicht machen, weil wir ja noch einkaufen mussten.
Ganz in unserer Nähe (in Friedrichshafen) gab es sogar einen “Kaufland - Laden”. Das ist so ein riesiger Laden, wo es wirklich so ziemlich alles gibt. Also: Einen großen Wagen besorgen und einfach alles hineinwerfen, was man so braucht. Danach ab zur Kasse, schnell noch ein bisschen Brot kaufen und ab geht's zurück zum Campingplatz.
Da haben wir dann noch was zu essen gemacht, und uns noch ein wenig gemütlich unterhalten..
So ging dann auch unser erster Tag auf Hike zu Ende..
Am nächsten morgen wurden wir mal nicht von Rosis “Getröte” geweckt, wie denn auch, er war ja einige Kilometer entfernt :-) Nein, nach dem Aufstehen sind wir uns waschen gegangen und haben dann schnell noch etwas gefrühstückt.
In unseren roten Stammes-Shirts haben wir uns dann später in den Bully gesetzt und sind mal eben in die Schweiz gefahren.. Mal eben ist gut, dass hat schon ein bisschen gedauert, aber wir wollten ja schließlich die Rheinfälle von Schaffhausen besuchen. Joa, wir sind da auch angekommen und haben uns erst die Rheinfälle nur von weitem angeguckt, aber da wir die Möglichkeit hatten, mit einem Boot zu dem Felsen, der genau in der Mitte dieser Rheinfälle steh, zu fahren, haben wir das doch sofort mal gemacht! Das hat ziemlich geschaukelt, und wir mussten auch ne jede Menge Stufen auf dem Felsen hochsteigen, aber der Anblick war das schon wert! Danach wollten wir dann noch Konstanz besuchen. Als wir einen Parkplatz gefunden hatten, sind wir in die Altstadt marschiert! Zuerst waren wir am Hafen, und da wir alle Hunger hatten, sind wir in einem kleinen Restaurant essen gegangen.
Als kleinen Verdauungsspaziergang sind wir dann noch was durch die Stadt gelaufen. Wir haben einen richtig coolen Laden gefunden, wo wir uns auch einige Zeit augehalten haben. Da haben wir auch leuchtende Farbe für unser Nachtspiel gekauft und noch einiges mehr.
Wir hatten eigentlich vor, uns noch die Insel Mainau anzugucken, aber dazu sind wir nicht mehr gekommen, weil es, als wir wieder im Auto saßen schon nach 17.00uhr war. Also sind wir wieder zurück gefahren und wir sind sogar noch schwimmen gewesen. Naja wir das sind nur Sabine und ich. Die anderen hatten entweder keine Lust, oder haben sich wie Sebastian und Tiddy um kurz vor 20.00uhr nicht mehr ins Wasser “getraut” haben.
An diesem Abend haben wir natürlich auch noch gegessen. Danach sind wir noch spazieren gewesen und die “drei großen” waren in der Brauerei auf dem Platz, um da doch mal das Bier zu testen..
Als wir wieder zurückkamen haben wir die anderen, die schon im Bett waren aber wieder aufgeweckt. Sind ziemlich interessante Fotos entstanden, als Bine und ich einfach mal drauflos fotografiert haben. Aber irgendwann sind auch wir dann müde geworden und haben uns in die Schlafsäcke getrollt..
Der nächste morgen sollte dann auch schon unser letzter Tag auf Hike sein! Nach dem Frühstückt mussten die Zelte wieder abgebaut und der Platz bezahlt werden. Doch wir sind noch nicht zurück nach Buttenhausen gefahren. Vorher haben wir noch das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen besucht. Das war ziemlich interessant, denn da waren echte Bauteile aus Zeppelinen ausgestellt, man konnten mehr über die Konstruktion so eines Luftschiffes erfahren und als besonderes Extra, konnte man in diesem Museum einmal durch einen echten Nachbau der Hindenburg hindurchgehen.
Im Obergeschoss des Museum war auch noch eine Kunstausstellung, die ich mir mal genauer angucken wollte, aber das hat keinen so wirklich interessiert. So war das auch als ich über die “Komposition” von einem Bild nachgedacht haben, und Thorsten nur ziemlich desinteressiert von der Seite fragte : “was für ein Kompost??”
Jaja, so sind sie halt diese “Kunstbanausen” *gg* Wo war ich? Achja, nachdem wir dieses Museum besucht haben, machte sich doch wieder der Hunger bemerkbar. Und deshalb sind wir auf dem schnellsten Weg nach Lindau gefahren. Lindau ist zum Teil auf einer Insel im Bodensee gebaut und dort ist das Parken eine Katastrophe! Aber wir konnten uns die Parkkosten sparen, da uns ein netter Mann sein Ticket geschenkt hat.
Zuerst sind wir zum Hafen gegangen, weil man da logischerweise bestimmt etwas zum Essen finden würde.. Naja wir mussten noch etwas weiter laufen, aber dann war ein Biergarten schnell gefunden. Doch wir Rover hatten nicht wirklich lust so ewig auf unser Essen zu warten und deshalb haben wir eine Uhrzeit ausgemacht, und uns dann allein auf den Weg gemacht.
Wir sind noch ein wenig ziellos durch die Gegend gelaufen, aber später haben wir in einem uns Wohlbekannten Fast Foof Restaurant, dessen Name nicht genannt werden muss, gegessen. Wir haben noch einige Läden abgeklappert, auf der Suche nach Wasserpistolen, aber das war Fehlanzeige.
Als wir un später alle wieder getroffen haben, sind wir dann auch nach Buttenhausen aufgebrochen und da auch kurz nach dem Abendbrot angekommen.
Ja, so schnell kann eine Hike vergehen... War ehrlich gesagt viel zu kurz die Zeit, aber dafür hats mir super gut gefallen :-)
In der Zeit wo wir weg waren, hatten sich auf unseren Igeln und leider auch drinnen, jede Menge fliegende Ameisen gesammelt.. War nicht sehr toll, aber zum Glück haben die Juffimädels zwischen durch mal bei uns aufgeräumt!! So geht das also :-)
Am Freitag haben wir dann auch noch Besuch bekommen!
Am Samstag haben war es wiedermal ziemlich heiß und so haben wir Rover die Aufgabe bekommen, einen Pool zu bauen. Die Idee war ja auch nicht schlecht, nur hatten wir noch einige Probleme mit der Umsetzung, da die Panzerplane, die wir für den Pool benutzen wollten, ein wenig undicht war. Aber schnell war eine neue organisiert und wir konnten fertig bauen. Der Pool ist sogar richtig cool geworden. Hmm ich weiß jetzt nicht genau die Maße, aber zum Reinsetzen und Abkühlen hat es alle mal gereicht :-) oder auch um irgendwelche Getränke bei der Hitze zu kühlen!

Nachmittags sind wir dann in eine kühlen Wald gefahren. Aber nicht zum Wandern, nein wir wollten uns abseilen, doch als wir von der Wand standen, an der wir runter sollten, verließ uns ziemlich schnell der Mut. Ich hab dann doch immerhin das Abseil-Zeug angezogen und mich bis an den Rand vorgewagt, aber als ich dann mal einen Blick hinunter gewagt habe, hielt ich den Rückweg doch für viel besser... :-)
Samstag Nacht kamen dann auch ganz unerwartet die Pfadfinder von ihrer Hike zurück. Ok, ganz unerwartet war es nicht, denn wir haben ja extra Nachtwache gehalten, weil wir uns ziemlich sicher waren, dass sie früher als geplant zurückkamen. Jedenfalls sind die Pfadfinder von einer der Nachtwachen erwischt worden.
Und auch die Altrover, die am Freitag zu uns ins Lager gekommen waren, hatten da ein bisschen die Finger mit im Spiel.
Sonntag mussten wir morgens in die Kirche gehen. Das heißt, wir wurden in die Kirche gefahren und zurück mussten wir laufen. Naja nicht alle, die Pfadfinder und ein paar andere “Fußkranke” mussten nicht laufen, sondern wurden auch wieder zurückgefahren. Aber auch die 1,5km von Buttenhausen hoch bis zum Schachen waren kein Problem. Der Nachmittag verlief recht ruhig! Und der Abend auch, jedenfalls erinnere ich mich an nichts besonderes!
Der Montag war ein nasser Tag :-) Morgens ist Thorsten mit den Pfadfinder zum Abseilen gefahren. Und auch die Juffis haben das Lager verlassen, um in Münsingen schwimmen zu gehen. In der Zeit hatten wir die Aufgabe, den Pool zu reparieren und uns um die Kanus zu kümmern, die wir für unsere Kanutour am Nachmittag brauchen würden.. Wir haben soweit alles erledigt und auch die Kanus haben wir reserviert. Als dann Thorsten endlich da war, konnte es fast schon losgehen.. Fast, Mosi und Daisy fehlten noch. Gut, als die dann auch da waren, haben wir die Kanus samt Anhänger geholt und sind runter nach Buttenhausen gefahren. Dort haben wir uns in die Boote gesetzt und los ging's! Tiddy und Sebastian, Thorsten, Mosi und Daisy und Sabine und ich saßen jeweils in einem Boot und paddelten frisch drauf los. Schon bald hatten Sabine und ich Probleme, da war das Tempo nicht halten konnten. Und auch mit dem Lenken klappte es nicht so ganz. Naja, es kam wies kommen musste, und an einem Wehr, sind wir dann gekentert! Ich fand das alles total lustig, während Sabine nicht sehr angetan war.. Hmm, sogar unsere Reserve Sachen waren pitsch nass, aber trotzdem haben wir später noch gemütlich zusammen gesessen und gegrillt. Es war ein gelungener Ausklang für diesen coolen Tag :-)
Am Dienstag stand dann ein Ausflug zum Legoland an. Morgens ging's mit genügend Verpflegung los und so sind wir mittags um 12.00Uhr dort angekommen. Wir konnten also nun in kleineren Gruppen durch den Park laufen. Der Treffpunkt war für 17.00Uhr am Ausgang angesetzt. In diesem Park gab es 2 Achterbahnen, eine Wildwasserbahn und und und aber im großen und ganzen war der Park doch mehr für Jüngere ausgerichtet. Was wohl noch sehr interessant war, war die Lego-Fabrik, wo man mal genauer betrachten konnte wie solche Legosteine überhaupt entstehen. Aber das beste waren die nachgebauten Miniatur-Städte, die ganz aus Legosteinen gebaut waren. Da war zum Beispiel Berlin, mit all seinen Gebäuden, und sogar die Love Parade war aus kleinen Steinchen nachgebaut. Es waren noch einige weitere Städte oder Landschaften zu bewundern aber alles in allem waren die 6 Stunden die wir für die Parkerkundung zeit hatten, viel zu lang. Vor allem weil es auch so wahnsinnig heiß war!
Am Mittwoch war dann nicht so viel los. Wir mussten etwas am Pool reparieren, da sich die Plane gelöste hatte, und so Wasser ausgelaufen war. Danach waren wir noch einkaufen in Münsingen, da abends das Nachtspiel für die Pfadfinder und die Jungpfadfinder geplant war. Als wir alles zusammen hatten, sind wir mit den Leitern und den anderen die mithelfen sollten alles soweit noch mal durchgegangen. Naja, es war unser erstes Nachtspiel, was wir so ganz allein geplant hatten. Ich war der Ansicht das soweit alles klar wäre, aber im Nachhinein kann ich das verstehen, dass sich manche Leute noch ein wenig aufgeregt haben, weil sie nicht genau wussten, was sie zu tun hatten.... Nachdem die Pfadfinder im Bett waren haben wir dann langsam angefangen uns vorzubereiten. Wir haben uns mit leuchtender Farbe geschminkt, und Wasserbomben gefüllt... Um kurz vor Mitternacht haben wir uns dann auf den Weg in den Wald gemacht. Dort haben wir dann so nach und nach jeden auf seinem Posten zurück gelassen. Der erste Posten vor dem Wald war Sabine, sie sollte die Gruppen kontrollieren und in den Wald schicken, wo schon Ole und Monty auf sie warteten. Ole war mehr oder weniger ein “Waldschrat gekreuzt mit Quasimodo”. Auch Thorsten und Daniel hielten sich versteckt im Gebüsch irgendwo in der Nähe auf. Von da aus sollten die Gruppen dann weiter bis zu Heide gehen, die auf einer kleinen Lichtung mit einer Aufgabe auf die Kiddies wartete. Von da aus gelangten sie über einen Rundweg zu einer kleinen Hütte mitten im Wald. Das war Karl-Heinz’ Posten. Er hatte ebenfalls ein Spiel für die Gruppen parat, genauso wie Punky und Philippe, die ein Stück weiter auf dem Rundweg Posten bezogen hatten. Der nächste war Tiddy der sich kurzerhand mit ein paar Böllern und Wasserbomben ins Unterholz geschlagen hatte. Tja und danach sollte schon der letzte Posten, bestehend aus Sebastian und mir, folgen. So als kleiner Abschluss sollte ich als Erhängte den Pfadfinder/Jungpfadfindern einen kleinen Schreck einjagen. Soweit zu unserer Planung. Um 1.00uhr wurden dann die anderen geweckt und nacheinander in den Wald geschickt. Doch da gab es schon Probleme. Da war eine Gruppe die weigerte sich in den Wald zu gehen, und ging also wieder hinaus. Diese Gruppe traf dann auf die nächste, und zusammen mit den anderen gingen sie dann doch wieder in den Wald hinein. Dieser größeren Gruppe konnte dann auch Ole keinen Schreck mehr einjagen.. Ich weiß nicht genau wie es kam, und wer es letztendlich Schuld war ist ja auch egal, aber auf einmal liefen alle Gruppen zusammen in einiger großen Horde durch den Wald. Klar warum die keine Angst mehr hatten und sich über alles nur lustig gemacht haben.. Naja, so kann's gehen und ehrlich gesagt habe ich keine Lust mehr, so ein Nachtspiel zu organisieren. An diesem Abend kamen auch noch Ben und David “zu Besuch”, ok besuch kann man das nicht nennen, da sie eigentlich das Lager überfallen wollten, aber leider leider erwischt wurden :-)
Am Donnerstag war dann die große Lagerfete angesagt. Alle haben den ganzen Tag in der Küche gewerkelt, da wurde geschält, geschnibbelt, zerhackt und so weiter.. Jeder hat etwas zum “großen Festessen” beigesteuert. Und so hatten wir am Ende doch für jeden was Geschmack etwas zu bieten.
Im Anschluss an “das große Fressen” :-) haben wir uns alle am Lagerfeuer, das wir Rover mühsam aufgebaut haben, versammelt und ein wenig gesungen. Wie jedes Jahr musste auch wieder Sippe ein Spiel, einen Sketch oder ein Lied beisteuern. Wir hatten ziemlich viel Spaß, auch wenn es einen kleinen Unfall bei dem uns wohlbekannten Spiel, “aritititititi” gab. Naja, trotzdem waren keine Todesfälle zu beklagen :-). Danach ging's dann ab ins Bett, da alle recht müde waren..
Am Freitag bekamen wir schon langsam zu spüren, dass es auf das Ende des diesjährigen Sommerlagers zuging. Es wurden bereits die ersten Zelte abgebaut und einige Sippen wurden für die letzte Nacht in ein gemeinsames Zelt einquatiert. Auch die Lagerbauten mussten abgebaut und weggeschafft werden. Genauso wie unser Pool. Also haben wir einfach kurzerhand die ganze Wiese unter Wasser gesetzt, kein Wunder bei den Wassermassen... Auch an diesem Abend gab es wieder ein Lagerfeuer, an dem wir uns mehr oder weniger alle eingefunden haben.
Am Samstag war dann wieder alles wie an einem jeden letzten Tag des Sommerlagers! Alle Zelte mussten eingepackt werden, der Hänger wurde beladen und dann folgte auch schon die Abschluss runde! Viel zu schnell war alles vorbei und so sind wir um 12.00Uhr mit dem Bus, oder den Autos nach Hause aufgebrochen, wo wir gegend Abend schon von unseren Eltern erwartete wurden!!!!

Es war wieder mal ein sehr schönes Lager und ich freue mich schon auf das nächste!!!!
Ein dickes Danke, an alle die das ermöglicht haben!!!