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Winterlager 1994 in Niedeggen

Unsere Leiter waren Franz-Josef Michiels, Dirk Heinen und Thorsten Obertshauser. Mitgefahren sind Marc Bernäsch, Harald Krüger, Markus Küsters, Daniel Mosbeux, Sven Mühlen, Daniel Neumann, Steffen Schneider, Ole von Borries und Wolfgang Weiler. Wir fuhren am 26.02.’94 um halb drei vom Pfadfinderheim Wegberg nach Nideggen. Nachdem wir unsere Betten hergerichtet hatten besichtigten wir gegen viertel vor vier die Burg Nideggen. Um achtzehn Uhr wurde auf dem Hof der Jugendherberge gegrillt. Nach dem Essen gingen wir in den Aufenthaltsraum und sahen uns ein Video an. Als der Film zu Ende war wollten wir noch einen sehen, jedoch nahm der Videorekorder die Kassette nicht mehr an. Um ca. zweiundzwanzig Uhr kam Juppi mit Dirk wieder und sagten uns, wir würden eine kleine Nachtwanderung machen. Die Gruppen gingen mit einer halben Stunde abstand los. Direkt das erste Zeichen war verwischt, als wir dann über unsere Funkgeräte versuchten unsere Leiter zu erreichen, um zu erfahren wie es weiter geht, hatten wir einen Einheimischen in der Leitung der uns versuchte zu verarschen. Bei der dritten Botschaft trafen sich beide Gruppen wieder. Bis wir eine Morsenachricht entschlüsseln sollten ging es ersteinmal getrennt weiter. Von dort aus so hieß die Nachricht sollten wir weiter Richtung norden gehen. Nach einigen anderen Hindernissen erreichten wir die Autos unserer Leiter. Sie standen an einem Parkplatz vor einem Bauernhof, woraus auch nach kurzer Zeit ein Mann mit einem Schäferhund und einem Gewehr kam und uns aufforderte unverzüglich das Gelände zu verlassen, da dort alte Leute wohnen würden. Mittlerweile war es zwei Uhr morgens. Doch dies war noch nicht das Ende, wir sollten den Schatz von Krawutschke finden. Wir liefen weiter bis wir eine Nachricht fanden: „Gehe 234° bis über den zweiten Zaun. Dort liefen wir in die gegenüberliegende Richtung den Berg hinunter. Als nach einiger Zeit kein Zeichen mehr zu sehen waren liefen wir einfach einen breiten Weg weiter, in der Hoffnung unsere Leiter irgendwo zu sehen. Doch als eine halbe Ewigkeit niemand zu sehen war, beschlossen wir in die nächste Stadt zu gehen. Nach einigen Biegungen des Weges mussten wir feststellen, dass der Weg zu lang ist. Worauf wir beschlossen quer durch die Botanik zu gehen. Mittlerweile war es halb vier morgens. Nach kurzer Zeit kamen wir auf den Weg, der uns nach Obermaubach führte. Dort trafen wir einen Mann, der uns per Funk helfen wollte unsere Leiter zu erreichen. Von einer Telefonzelle aus riefen wir in der Jugendherberge an, wo Thorsten Obertshauser das Klingeln hörte. Er lief daraufhin zu seinem Auto und ereichte uns über Funk. Etwa zwanzig Minuten später sammelten sie uns ein. Mittlerweile war es fünf Uhr geworden und wir freuten uns endlich schlafen gehen zu können. Das vergnügen war jedoch nicht lange auf unserer Seite da wir um halb acht wieder aufstehen mussten. Die Strecke der letzten Nacht sind wir darauf hin in zwei Stunden abgegangen. Um vierzehn Uhr machten wir uns auf den Heimweg.