Zeitungsartikel Super Mittwoch vom 18.10.2000

Wegberger Mädchen und jungen verbrachten zwei Wochen im ostfriesischen Wiesmoor

Trotz Regen und Matsch waren die Pfadfinder begeistert vom Lager

Großes Programm fand viel Anklang.

Wegberg (red). Nach Wiesmoor in Ostfriesland zog es die Wegberger Pfadfinder:
Dort, wo Europas größte überdachte Glasfläche für Blumen und Sträucher steht, wollten die Pfadfinder ihr zweiwöchiges Sommerlager 2000 verbringen. Frohen Mutes fuhr man von Wegberg aus los, um nach einer fünfstündigen Fahrt in Wiesmoor einzutraffen. Ein Vortrupp hatte schon Küchenzelt und Esszelt aufgebaut, so dass die Kinder gleich ans Werk gehen konnten und ihre Schlafzelte aufbauen konnten. Ebenfalls aufgebaut wurden Überdächer und Feuerstellen wurden angelegt, auf denen gekocht werden sollten. Nach dem Aufbau und einrichten der Zelte zogen alle los, um die Gegend und die Wälder der Umgebung zu erkunden. Die größten Attraktionen Wiesmoors waren das Ottermeer, eine ehemalige Torfstechgrube, die freilichtbühne, die Schauplatz einers Konzerts der Klostertaler wurde und das "Moorhus", ein original eingerichtetes Haus der damaligen Torfstecher, der ersten Siedler Wiesmoors.
Montags startete das Programm mit Stadtspielchen, Lagerolympiade, Besichtigungen, Wanderungen und einer fahrt mit einem Schiff über die Kanäle, wobei eine Schleusendiplom gemacht wurden konnte. Anfang der zweiten Wochen zog es die älteren Pfadfinder aus dem Lager. Die Mädchen machten sich zu Fuß und mit gepäck auf dem Rücken Richtung Wilhelmshaven, genau wie die jungen, die sich aber mit dem fahrrad auf den Weg machten. In Wilhelmshaven traf man sich dann wieder mit den Jüngeren und besichtigte die dortige Expo am Meer sowie ein russisches Großsegelschiff im Hafen, das 1954 von Deutschland an Russland abgetreten wurde. Am vorletzten Tag des Lager gab es dann die obligatorische Lagerfete, mit gutem Essen, Sketchen, Lidern, Spielen und einem Lagerfeuer, dass aber früh wegen Regen abgebrochen werden musste.
Am letzten Tag wurden die Zelte abgebaut, alles eingepackt und gesäubert, denn nach zwei Wochen Regen was fast nichts mehr sauber. Die Zelte konnten jedoch trocken eingepackt werden, da am letzten Tag soch noch die Sonne raus kam.